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Seien Sie herzlich willkommen auf meiner WebSite: 

www.pilgernetz.de

 

Diese HomePage

steht seit dem 15. Dezember 2008 im Netz.

 

 

 

 

Veilchen im Mai 2012 Foto: Hans-Joachim Köhler 

 

Nebenstehende Firmen fördern meine WebSite;dafür möchte ich Ihnen recht herzlich danken.                                                                                           

 

H.-J. Köhler, Opfr i.R.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zella-Mehlis, im Mai 2012

 

Liebe Netzpilger, Freunde, Verwandte und Bekannte!

 

"Komm lieber Mai und mache die Bäume wieder grün, und lass uns an dem Bache die kleinen Veilchen blühn."

"Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zuhaus..."

 

Zum Beginn des Monats Mai in diesem Jahr fallen mir wieder die alten Lieder über den Mai ein.

Der Mai zeigt sich aber auch in unserer Region des Thüringer Waldes wieder von seiner blühenden üppigen Seite. Wenn es heute auch den ganzen Tag geregnet hat, so muss dies ja wohl auch sein. Wie sagt das Sprichwort? "Mai kühl und nass, füllt den Bauern Scheun und Fass." Am Anfang des Maies war es ja so schönes Wetter, dass ich das Sprichwort gar nicht zitieren wollte.

Die Eisheiligen aber kommen wohl doch noch. Der Jahresrythmus bleibt wie bekannt bestehen, wenn sich auch das Klima ändern soll.

 

So zieht uns der Mai wieder hinaus in Gottes blühende üppige Natur. Wir wandern und pilgern und freuen uns an dem kleinen Mehrwert, den uns unser Glaube über das Wandern in die Natur hinaus schenken will. Wir staunen über Gottes Lebensfülle in der Natur und lassen uns durch dieses pralle Leben der Natur mit hinein ziehen in die Fülle der Güte Gottes.

 

Wir fühlen uns hinein genommen in die ersten Schöpfungstage mit den Schöpfungsworten aus dem 1. Buch Mose 1, 11: 

"Und Gott sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jedes nach seiner Art.

Und Gott sah, dass es gut war."

 

Dieses Gefühl, der Güte und Fülle Gottes, möge Sie und uns alle auf unseren Pilgertouren in der schönen Natur Gottes,

aber auch in unser innerstes Lebensgefühl begleiten.

 

Wie heißt es in dem zweiten oben genannten Mailied?

"Da bleibe wer Lust hat mit Sorgen zuhaus!"

 

Ihr und Euer

 

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i.R.

 

 

 

 

 

 

______________________________

 

Zella-Mehlis, den 06.Januar 2012

 

Liebe Netzpilger, Freunde, Verwandte und Bekannte,

 

ein Himmelsphänomen hat am Heiligen Abend 2011 unsere Christvesper bereichert.

 

Wie der Stern von Bethlehem den Weisen aus dem Morgenland den Weg wies, so sahen auch unsere Krippenspielkinder und die gottesdienstlichen Gemeinden am 24. Dezember 2011, als sie auf dem Weg zur oder von der Christvesper gegen 17:30 Uhr das Schauspiel einer verglühenden Sternschnuppe eine längere Zeit am Himmelsfirmament sahen. Sie berichteten anschließend ganz eindringlich davon, auch wenn sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, was dieses Himmelsphänomen ausgelöst hatte.

 

Sie standen noch ganz unter dem Eindruck des kurz zuvor gespielten Krippenspieles, in dem die drei Weisen dem Stern von Bethlehem gefolgt waren, und nun auch des sich real am Himmel erfolgten Ereignisses.

 

Erst in den nächsten Tagen löste sich das Himmelsphänomen ganz rational als das Verglühen einer Raketenstufe in der Erdatmosphäre aus.

 

Hat diese nachfolgende rationale Erklärung den Reiz des Augenblickes zerstört?

Ich glaube nicht. Sind nicht auch die Weisen aus dem Morgenlande einem heute rational erklärbaren Himmelphänomen gefolgt?

 

Was ist eine Sternschnuppe, ein Komet oder auch eine besondere Sternkonstellation anderes als das Verglühen einer interstellaren Materie im Weltenraum oder in der Atmosphäre der Luft?

 

 

Und doch führte er Menschen aus fernen Landen zu dem Kind in der Krippe. Somit war der Stern eines der ersten christlichen Motive, um zu pilgern.

 

Die Weisen aus dem Morgenlande sahen in einem „Naturereignis“ einen besonderen Hinweis auf den Beginn eines neuen Zeitalters, den sie von Gott dem Herrn erhofften. Sie vertrauten diesem Zeichen und machten sich auf den Weg. Sie selbst hatten durch dieses Vertrauen in dieses Zeichen sich selbst verändert.

 

Sie haben eine beschwerliche Reise mit vielen möglichen Unbilden auf sich genommen, und haben es nicht bereut.

Sie haben im Vorhinein eine Erwartung gehabt, die sich am Ende ganz anders auflöste. Sie haben sich auch auf einen Rückweg begeben, den sie so nicht erhofft hatten.

 

Diese Erfahrungen können wir auch in diesem Jahr 2012 erpilgern.

 

Diese Weisen  aus der bekannten Weihnachtsgeschichte könnten auch heutige Wissenschaftler sein, die glaubend oder auch fragend und hinterfragend diese Welt und ihre Materie erforschen und interpretieren.

 

Nun kommt es auf die Fragestellung und die Sichtweise an, ob sie staunend anbetend diese Schöpfung erfahren, oder sich nüchtern nihilistisch in ein unausweichliches Schicksal der Natur ergeben.

 

Wir wünschen Euch, Ihnen und uns allen für das Jahr 2012 das Staunen und Erstaunen in dem Wissen, dem Erforschen, dem Interpretieren unserer Umwelt und dem Glauben, dass Gott der Herr diese Naturgesetze nutzt, um uns auch in diesem Jahr zu seinem Kind in der Krippe zu führen. Er will uns zu diesem Ziel bewahren und beauftragt uns seine Schöpfung bis zu seinem Ziel zu bewahren.

 

Hans-Joachim Köhler, Opfr iR.

 

 

 

 

 

 

 

 

Lichtschimmer am Horizont der Hoffnung

 

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell.

 …

Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß werde und des Friedens kein Ende auf dem Thron Davids und in seinem Königreich, dass er's stärke und stütze durch Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Jesaja 9,1.5-6

 

Liebe Netzpilger!

 

Die Jugend liebt ja heute wieder viele Abkürzungen, um schnell Mails zu schreiben: zB „hdgdl”-„hab dich ganz doll lieb“.

 

Ich habe heute auch so eine Abkürzung:

 „LSdH”-„Lichtschimmer der Hoffnung“

 

Den 1. LSdH hatte der Prophet Jesaja nach dem Jahr 722 v. Chr., als er in einer Zeit größter Verzweiflung, das Kommen eines Friedensbringers sah: Ein Kind, das eingesetzt werde, um mit friedlichen Mitteln, inmitten des Gedröhns von Soldatenstiefeln, eine Macht aufzurichten, die sich wirklich nach Gottes Willen richtet.

 

Den 2. LSdH bekam Maria mit dem Besuch des Engels.

Stellen sie sich vor, welches die ersten Gedanken von Maria gewesen sein mussten, als sie erfuhr, dass sie ein uneheliches Kind bekommen sollte!

Da musste der Engel ihr schon sehr viel Hoffnung für ihre Zukunft geben, das sie dieses Kind in ihrem innersten Wesen annahm.

 

 

 Gittes Krippe in unserem Bücherregal 2011

Den 3. LSdH brauchte Maria, als sie das Kind außerhalb jeder Klinik und außerhalb jeder menschlichen Ordnung in einem unhygienischen Stall gebären musste.

Da mussten ihr schon sehr viele Engel und ein riesiger Stern eine Hoffnung für das zukünftige Leben ihres Kindes geben.

 

Den 4. LSdH bekamen die Hirten, die als einfache Menschen auf einer sozial niedrigen Stufe der Gesellschaft, ein himmlisches Zeichen der Veränderung ihrer Lebensumstände bekamen. Sie haben sich augefmacht, um dieser Hoffnung entgegen zu gehen.

 

Aber auch die klugen und fragenden Menschen, die weisen Männer aus dem Orient, brauchten

5. einen LSdH für ihre wissenschaftlichen Bewertungen des Lebens in der zukünftigen Welt; damit sie ihre Zukunftsprognosen nicht mehr nur in einem verdunkelten Licht der Hoffnungslosigkeit sahen. Sie brauchten den LSdH, um hinter aller Erforschung der kleinsten und größten Teile der Materie und ihrer daraus folgenden Fragen, den Schöpfer des Alls und den Sinn der Schöpfung zu suchen und zu erkennen.

 

So dürfen auch wir, jeder von uns, in vielen hoffnungslosen Situationen unseres Lebens, Gottes „LSdH” bekommen; ja sogar da, wo wir ihn oft gar nicht vermuten.

 

Gott der Herr schenke uns in diesen weihnachtlichen Tagen, und darüber hinaus, seinen

„Lichtschimmer am Horizont der Hoffnung“,

seinen „LSdH“.

 

Meine kleine Verdichtung „Ein Kind ist geboren“ will Euch dabei helfen.

 

Mailt euch diesen „LSdH” oft zu!

 

Ihr braucht ihn, und Eure Freunde brauchen ihn auch; genauso, wie die Luft zum Atmen, oder wie das Amen in der Kirche.

 

Amen

 

 

Wir wünschen uns allen in diesem restlichen und dem kommenden Jahr 2012 diesen Lichtschimmer der Hoffnung in allen Bereichen unseres persönlichen, aber auch des politischen Lebens.

Eine innerlich ruhige Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr

 

Eure

Brigitte und

Hans-Joachim Köhler

 

  

 

  

  

 

  

 

 

 

Natürlich ist ein Kirche weiblich. Mütterlich. Und schön

 

Auf Wunsch und Anfrage möchte ich noch einmal diese außergewöhnliche Andacht von Oberpfarrer Perlick aus Römhild ins Pilgernetz stellen.

 

Vor sieben Jahren habe ich mich unsterblich in diese Kirche verliebt. Die Leidenschaft wird hier noch wohnen, wenn ich längst gestorben bin. Das ist meine Kirche. Nicht weil sie mir gehört. Nichts ist hier mein eigen. Das ist meine Kirche, weil ich sie so lieb habe. Ich mag, wie das Licht durch die Fenster fällt. Ich mag, wie sich die Schatten bilden. Ich mag, wie der hohe Raum meinen Träumen Weite gibt. Ich mag, wenn die Gedanken der Menschen während meiner Predigt abschweifen und wie trunken herum torkeln. Sie suchen sich selbst den Weg ins gelobte Land.

Ach, und ich mag die Stille hier. Sie hat sieben Stimmen und einen Ton. Ich mag auch die fürstlichen Vorfahren, die hier in ihre Versteinerung erstarren mussten. Sie sind so schön tot. Sie haben ihre Zeit, so wie ich die meine und wir die unsere.

Natürlich ist eine Kirche weiblich. Mütterlich. Und schön. Meine Kirche ist erbaute Schönheit und umbaute Sehnsucht. Und Verzweiflung. Und Gnade. Und sinnlich, natürlich, auch das. Wer wagt es, über die Erotik eines Kirchenraumes zu sprechen? Über die knisternden Berührungen Gottes? Warum eigentlich nicht? Wie willst du glauben, wenn Gott dich nicht berührt hat? Wie willst du gerade den Schöpfer körperlos und lustleer lieben?

Und trotzdem, und dennoch: Manchmal kann ich sogar hier nur sehr schwer glauben. Dann staune ich halt ungläubig. Ich weiß nicht, wo Gott gerade fehlt, wenn er hier ist. Ich kenne Tage, an denen es ihn gar nicht gibt und Nächte, in denen er mir zu nah kommt. Dann besuche ich diese Kirche, die ich so lieb habe. Die Finsternis steht groß vor den Fenstern. Kirchen übernachten in ihrer eigenen Heiligkeit. Sie hüten den verzweifelten Tanz der Schattenkinder des Lebens.

Im Dunkel dieses Gotteshauses buchstabiere ich „Glauben“. Ich habe dann eine Ahnung von den Dingen, die ich nicht durchschauen kann. Ahnungen sind Stiefelknechte des Glaubens.

Wenn sich hier Konzerte ereignen, dann badet der Raum in Musik. Die Kirche wird zur Fähre, die über - holt in eine andere Welt. Die Orgel springt in Kaskaden von den Klippen und das Meer der verlorenen Träume rollt mächtig auf mich zu. Wenn hier große Chöre singen, dann klingt es nach Himmel auf Erden und die Fenster der Seele fliegen auf. Was ich dann sehe, wenn ich es höre, ist nicht mehr ganz von dieser Welt. Manchmal wandert die Abendsonne im Jubel der Musik wie ein Suchscheinwerfer über den mächtigen Hochaltar, von Johannes zu Christus über die Jünger und schließlich durch das Fensterglas wieder nach draußen. Die Finger der Sonne zeigen die klingende, singende Botschaft vom Licht.

Große Musik in einer Kirche, in die man sich verliebt hat - das ist wie Hochzeit. Wenn ich schließlich zurück taumele in den Aufschrei der Straße und das Stundenglas der Pflichten, dann tanzt meine Seele noch ein bisschen weiter und die Menschen wundern sich, warum ich so unverschämt leuchte.

Ich weiß, dass Gott hier nicht wohnt. Aber er hat einen Schlüssel zu diesem Haus. Und wenn ich Glück habe, dann sitzt er wie ein kleiner Junge mit Baskenmütze auf den Stufen zum Chorraum und sagt: „Hallo, mein lieber Landgeistlicher! Wollen wir es heute mal wieder versuchen mit dem Vertrauen?“

Und dann erwidere ich, „Ja. Herr!“

Vor sieben Jahren habe ich mich in diese Kirche verliebt. Und es ist kein Ende damit. In Ewigkeit nicht. Amen.

 

Andacht von Thomas Perlick, Oberpfarrer in Römhild zum Konvent im August 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Urlaubsnachlese:

 

 

Foto: Margit Halier

Muscheln im Sand

Verdichtung zu einem Foto von Margit Halier

  

Höre und Sehe

 

Da liegen sie

Die Muscheln

Der Vergänglichkeit

Im Sand

 

Noch

Trotzen sie

Der Vergänglichkeit

Mit ihrem Dasein

Aus Kalk und Stein

 

Doch über

Kurz oder Lang

 

Werden

 

Sie

 

Selbst

 

Sand

 

Werden

..

.

© by hansjoachimkoehler@msn.com Okt 2010

 

  

 

  

                                                                                                                                     Zella-Mehlis, im Juni  2010

Liebe Netzpilgerer,

 

Sommernachtsträume


„Mir träumte!“  Dies ist grammatikalisch und sachlich richtig.


Träume kann man sich nicht wünschen, sie überkommen einen. Meist bleiben sie nur flüchtig in unserem Gedächtnis. Sie stellen eine Schnittstelle dar, zwischen dem Bewusstsein und dem Unterbewusstsein. Sie zeigen unsere Wünsche und Hoffnungen, aber auch unsere bewältigte oder unbewältigte Vergangenheit an.


Schon im Altertum und in der Bibel wurden Träume als Zeichen Gottes gedeutet. Wir lesen über Jakobs Traum von der Himmelsleiter im 1. Buch Mose Kapitel 28 Vers 10 ff. und im 39. und  40 Kapitel, wie Josef in Ägypten die Träume der Hofbeamten und des Pharao deutete. Träume werden so als Vorzeichen des Willen Gottes verstanden.


Die Psychologie hat sich seit Siegmund Freud der Bewertung der Träume als Zeichen der Verarbeitung von bisher unverarbeiteten seelischen Konflikten angenommen.


Nun kommt ja der Sommer hoffentlich bald,  und wir wollen ihn nicht mit schweren Träumen belasten. Wir wollen ihn träumend genießen. Wir träumen in den lauen Sommernächten. Wir legen uns auf eine Wiese oder an den Strand, kauen auf einem Grashalm und geben uns  den Träumen von der Schönheit der Schöpfung Gottes hin.


Dabei  erholen wir uns und schöpfen neue Kraft. Eine Kraft, um die Probleme des Alltages und die Probleme zur Erhaltung und Bewahrung von Gottes Schöpfung zu bewältigen. So gesehen sind Sommernachtsträume auch eine Form des Gebetes.


 Nutzen Sie doch zum Träumen und Nachdenken im Gras meine folgende kleine Verdichtung: "Träume sind Schäume"

 

Ich wünsche Ihnen beim sommerlichen Träumen eine gute Erholung und Gottes erbauliche Inspiration.

Ihr Hans-Joachim Köhler

 

Träume sind Schäume
 
Träume
sind Schäume
sag ich
 
und schlag
die Träume
in den Wind
 
bis der Wind
die Träume
mir aufschäumt
 
und ich
sie
schlecke
 
 

  © by hansjoachimkoehler@msn.com februar 2010

 

 

                            

                              Gisela Herfurth - Ich bin zu Gast gewesen - ca.1970

 

 

 

 

Farnherz

  

Ein Farnherz
ist zugleich
empfindlich und robust


Gebilde der Entwicklung
Berührung der Gemeinsamkeit
Zeichen der Liebe
im Grün der Hoffnung
Zeichen der Unendlichkeit


Woher hat es die Empfindlichkeit ?
Woher hat es die Robustheit ?


Ich das schaue Woher
und ahne das Wohin


Jetzt aber fühle ich
die Verbindung
von Diesem und Jenem
die Dimension der Liebe
die Erfüllung der Zweisamkeit
in der Verbindung der Einsamen
die seit der Schöpfung vereint
und getrennt sich vereinen


empfindlich und robust

 

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com  jan 2010 

 

 

 

 

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Pilgernetz ist ein neuer Weg der spirituellen Orientierung!...

Eine kleine Einführung:

 

  

 

 

  

 

 

Segen zum Geleit des Kabaretisten Hans Peter Hüsch

 

Lehre mich die Kunst der kleinen Schritte

Antoine de Saint-Exupéry:

 

 

 

 Pilgern ins Ich

 

Ich pilger und pilgere
Ich pilg´re ins Ich,
Bleib stecken und stocke,
Wo finde Ich mich?

 

Da bin ich. Ich stehe,
Ich suche und gehe,
Schau um mich und kreise
Nur ständig um mich.

 

Ist dies nun mein Pilgern,
mein Pilgern ins Ich?
Ich stolpere weiter
Und wanke ins Nichts!

 

Und in diesem Nichts
Das sich wandelt und spricht;
Da fand, was ich brauchte,
Da fand ich Dein Ich.


© by hansjoachimkoehler@msn.com

           Februar 2010

 

 

  

Begegnung

 

 

Zwei Menschen begegnen sich.
Sie spüren den Augenblick,
schaun sich in die Augen.

 

Was sehen sie?

 

Die Tiefe der Sehnsucht,
den Wunsch der Nähe,
die Blüte der Hoffnung.

 

Sehen sie auch
den Tag
des Erkennens?

 

 

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 
          13.Juli 2001
     

 

 

 

Pilgern     

                                        
ist ein Weg
der inneren und äußeren Einstellung!

Wir gehen diesen Weg 

zu Fuß oder im Netz
und begleiten ihn mit dem Geist.

Wir suchen alte Pilgerstraßen

und Pilgerstätten auf
und lassen uns von ihnen inspirieren.

Wir suchen die geistliche Dimension in uns
und lassen sie von außen auf uns wirken.

So  stärken wir uns,
verändern uns,
finden Wege und Auswege
der inneren und äußeren Einstellung.

Wir pilgern eben!

© by
hansjoachimkoehler@msn.com

 

Fundstück:

Geocaching - die High-Tech-Schnitzeljagd

(für die ganze Familie)

aus "Family" 3/08

 

 

 

Unmöglich

Verdichtete Meditation zur Jahreslosung 2009    Lukas 18, 27
"Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich."

Unmöglich,
Sagt Es,
ist der Weg.
Der Weg
den Es geht,
zum Werden.

Unmöglich,
sagt Sie,
ist der Weg.
Der Weg
zur Erhaltung
des Glücks.

Unmöglich,
sagt Er,
ist der Weg.
Der Weg
zum Durchbruch
des Schweigens.

Unmöglich,
sagst Du,
ist der Weg.
Der Weg
durch das Ich
zum Sein.



Unmöglich
ist nichts,
sag Ich:
Der da Ist!
Der da War!
Der da Kommt!

Unmöglich
Ist nichts,
sag Ich:
Der Weg!
Die Wahrheit!
Das Leben!

Unmöglich
Ist nichts,
sag Ich:
Dein Gott!
Dein Herr!
Der Allmächtige!

© by
hansjoachimkoehler@msn.com Dez. 2008

 

 

 

weitere Verdichtungen unter...

 

oder...

      

 

Die Zeit

Die Zeit
ist da
sie kommt und geht
und zeigt
wie alles nur besteht
für eine Zeit
die kommt und geht
und ist doch da
und kommt und geht
und geht und kommt
ist da und geht
die Zeit ...

sie geht
bis hin
zur Ewigkeit!


© by
hansjoachimkoehler@msn.com
am Neujahrstag 2002 pX
 

 

 

 

Der Schritt

Du stehst!

Das erste Mal
Hast du dich hochgezogen,
Wagst einen ersten Schritt.
Und fällst.
Und gibst nicht auf.
Du ziehst dich hoch,
Und stehst!
Wagst
Deinen Schritt!
Und einen mehr.
Und fällst,
Und gibst nicht auf.
Lässt an die Hand dich nehmen,
Und gehst nun Schritt für Schritt,
Von meiner Hand begleitet.

Und dann auch ohne mich.

Wenn dann du fällst,
Und gibst nicht auf,
Und wagst den nächsten Schritt.
So wirst du geh´n -
Und steh´n
In deinem Leben.

Und ich geh mit!

Bis du
Mich führst,
Dann,
Schritt
Um
Schritt.

 


Allen Kindern und Enkeln -

© by hansjoachimkoehler@msn.com 03.05.2005

 

 

 

 

Ich bitte nicht um Wunder und Visionen, Herr, sondern um Kraft für den Alltag....

 

Hans Dieter Hüsch:

Im Übrigen meine ich, dass Gott uns das Geleit geben möge immerdar...

 

 

Kleine Karte für den Pilgerweg nach Christes am 22. August 2010.

Die größere Karte und das Programm finden Sie etwas weiter oben auf dieser Seite.

Diese Version wurde am 19. August 2010 um 22:00 Uhr ins Netz gestellt. 

Sie können diese Karte kopieren und mit Ihrem Grafikprogramm bearbeiten und drucken.

 

 

 

 

Seien Sie herzlich Willkommen auf meiner Homepage

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R. | hansjoachimkoehler@msn.com