Home
Jahreslosung 2019
Luther 2017
Seelsorge
Losung/Gesangbuch
Meditationen
Verdichtungen
Fundstücke
Was kann Pilgernetz?
Zella-Mehlis
Flurnamen
Zella-Mehlis-Kirchen
Weg der Toleranz
Bonifatius/Thüringen
Zella St. Blasii
GPS-Pilgerrouten
Pilgerwege
Westthür.Klosterpfad
Luther für Pilger
Altstraßen
Klosterverzeichnis
Bildmeditationen
Glauben
Interessante Links
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Sitemap


Sie sind der
Pilger in diesem Netz.

Zella-Mehlis feierte im Jahr 2019 den 100. Geburtstag des Zusammenschlusses beider Städte.

Darum habe ich hier einmal die Grenze, wie sie vor 100 Jahren bestand mit GPS und alten Karten aufgenommen und einen Flyer erstellt..

 

Grenze zwischen Zella St (1). Blasii und Mehlis um 1900-Flyer-final 4.3.2019.pdf
Download

 

Seien Sie herzlich willkommen auf meiner WebSite: 

www.pilgernetz.de

 

Diese HomePage

steht seit dem 15. Dezember 2008 im Netz.

 

Schauen Sie doch auch auf die WebSite: www.pilgern-in-mitteldeutschland.de

 

 

 

Zella-Mehlis im Juni 2022

 

Liebe Netzpilger,

 

ich wünsche Ihnen und Euch ein gesegnetes und begeisterndes Pfingstfest 2022.

 

 

 Hans-Joachim Köhler, Pfingstpredigt 2018 in Kirchhasel

 

Begeistert

 

Begeistert

Sind wir

Durch

Begeisterung

 

Begeistert

Begeistern wir

Den Sturm

Der Begeisterung

 

Der

 

Sich zündet vom Anzünden

Sich anfacht durch Anfachen

Sich aufglüht zum Aufglühen

Sich erhält im Erhalten

Sich verzehrt zum Verzehren

 

Sich

Neue Begeisterung

Schafft

 

Durch Begeisterung

 

 © by hansjoachimkoehler@msn.com 27.05.2012

 

 

 

 

Zella-Mehlis, den 6. Juni 2022

 

Predigt zum Pfingstmontag 2022 zum Gottesdienst im Freien in Zella-Mehlis

 

P r e d i g t          über Johannes 20, 19-23.

Am Abend aber dieses ersten Tages der Woche, da die Jünger versammelt und die Türen verschlossen waren aus Furcht vor den Juden, kam Jesus und trat mitten unter sie und spricht zu ihnen: Friede sei mit euch!

Und als er das gesagt hatte, zeigte er ihnen die Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, dass sie den Herrn sahen.

Da sprach Jesus abermals zu ihnen: Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch. Und als er das gesagt hatte, blies er sie an und spricht zu ihnen: Nehmt hin den Heiligen Geist! 

Welchen ihr die Sünden erlasst, denen sind sie erlassen; welchen ihr sie behaltet, denen sind sie behalten.

 

Liebe Gemeinde!

 

Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche. Zum ersten Geburtstag der Kirche hat der Geist Gottes ganz besonders gewirkt, so erzählt es uns Lukas in seiner Apostelgeschichte.

 

Seit diesem ersten Pfingstfest feiern wir nun schon den 1992. Geburtstag der Kirche - da Jesus im Jahre 30 gekreuzigt wurde.

Wie hat sich da die Christenheit von Jerusalem im Jahre 30 n. Chr. über die Reisen des Apostel Paulus in den 50er Jahren des ersten Jahrhunderts bei Korinth in Griechenland und damit nach Europa ausgebreitet.

Mit der ersten Übersetzung von Bibelteilen in die Sprache Goten im 4. Jahrhundert durch Wulfila haben die Germanen zum erstenmal Kontakt mit diesem Christentum bekommen.

Durch Bonifatius, dem Apostel der Deutschen, ist das Christentum 724 n. Chr. nach Ohrdruf gekommen. Er hat dort sein erstes Kloster in Thüringen mit einer Priesterausbildungsstätte gegründet.

Mit dem schriftlichen Nachweis über Besitzungen von Ebertshausen im Jahre 838 lässt sich auch die Kirche als Zentkirche in der Zehnt Benshausen nachweisen.

Um 1111 n. Chr. hat Gebhard von Nordeck das kleine Klösterlein in Zella St. Blasii gegründet und dem Kloster in Reinhardsbrunn unterstellt. Er hat damit diesen Glauben in unsere Gegend gebracht. Viele Generationen von Bürgern aus Zella, Mehlis, Benshausen und Ebertshausen haben durch diesen Glauben ihr Leben durch lebensbegleitende Handlungen, wie Taufen, Trauungen und Beerdigungen hindurch in fröhlichen und beschwerlichen Lebenslagen in ihren Kirchen gefeiert.

Bis heute vertrauen Menschen ihr Leben, ihren Glauben, ihre Hoffnung, aber auch ihre Verzagtheit und Verzweiflung Gott dem Herrn im Gebet und im Gottesdienst an.

So können wir in diesem Jahr den 1992. Geburtstag dieser Kirche in Zella-Mehlis feiern.

 

Das Pfingstfest 2022 stellt uns aber in diesem Jahr auch vor besondere Herausforderungen.

Was sollen wir predigen angesichts der politischen Lage und des Krieges in der Ukraine?

Dieser Krieg, der uns vor Augen hält, wie schnell sich unser Leben verändern kann?

Und das auch noch nach diesen zwei Jahren mit der Pandemie, die uns schon so zermürbt haben?

Wie können wir uns in dieser Zeit ein fröhliches und gesegnetes Pfingstfest wünschen?

 

Können wir uns da noch begeistern?

Können wir da noch unsere Kirchen, Bäume und Brunnen mit fröhlichen Liedern, bunten Bändern, lustigen Seifenblasen und begeisternden Predigten schmücken?

 

Ich denke, dass wir gerade in diesem Jahr und in dieser komplizierten politischen Zeit Gottes Geist und seine "Begeisterung" brauchen.

 

Wir brauchen eine Hoffnung. Wir brauchen SEINE HOFFNUNG, dass er in dieser komplizierten politischen Lage eine Möglichkeit zum Frieden aufzeigt.

Wenn wir unsere Tauben, Bänder und Seifenblasen in den Wind hängen, da geben wir auch unsere Gebete und Wünsche, unsere Hoffnungen und Sehnsüchte in Gottes Hände. 

 

Der Geist Gottes möge uns und den Politikern auf der ganzen Welt seine Eingebung, Kraft, Vertrauen und seine Hoffnung geben, dass durch seinen Geist und seine "Begeisterung" eine Lösung für die Menschen in der Ukraine, aber auch in den Konflikten und Problemen der ganzen Welt gefunden wird.

 

Dazu mögen unsere Gebete wie die Seifenblasen zu Gott dem Herrn gelangen.

 

Wir hauchen Seifenblasen an, wie Gott uns durch seinen Geist anhaucht, schicken sie in den Aether und wünschen uns durch ihre freudeschaffende Kraft den Frieden, den nur er geben kann.

 

Amen

 

 

 

Begeisterung

(Eine kleine Begeisterung

zum Pfingstfest

über mich und dich und Gott)

 

Ich ?

 

Ich bin

Ich bin begeistert

 

Ich bin begeistert

von mir

Ich bin begeistert

 

Ich bin begeistert

Was find ich an mir?

Ich bin begeistert

 

Ich bin begeistert

Was find ich in mir?

Ich bin begeistert

 

Ich bin begeistert

Ich find

Ich bin begeisternd

 

Ich bin begeistert

Von

Ich bin begeistert

 

Ich bin begeistert

Von

 

Dir!

 

Für meine Zukunft

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 

27.05.2017

 

 

 

 

 

Hans-Joachim Köhler, Pfingstpredigt 2022 in Zella-Mehlis

 

Geistesgegenwart

 

Geistesgegenwart,

hier und jetzt

immer und ewig

Geistes gewärtig.

 

Gegen alle Vernunft

Gegenwart des Geistes.

 

 © by hansjoachimkoehler@msn.com 

 

 

 

 
    

 

 

Zella-Mehlis im April 2022

 

Zella-Mehlis im April 2022

 

Liebe Freunde und Bekannte,

 

der Frühling kommt mit Macht und lässt sich nicht aufhalten. Die Tage sind schon so schön, wir wollen alle schon die Gärten bearbeiten. Der Winter wird uns aber dennoch noch einmal zeigen, dass er nicht kampflos aufgibt. Aber der Frühling siegt und der Sommer kommt gewiss, das ist unsere langjährige Erfahrung. Stimmt diese Erfahrung aber auch in diesen politisch stürmischen Zeiten, da der Krieg ganz in unserer nächsten Nähe in der Ukraine wütet und auch unser Leben inmitten der noch unbewältigten Corona-Pandemie weiter durcheinander-schüttelt? Diese Frage beunruhigt unser gesamtes Leben.   Können wir noch aus dieser Erfahrung eine Hoffnung und eine für unser Leben und diese politische Situation schöpfen?

Der Frühling gibt uns Hoffnung, weil die Tage länger und wärmer werden.

   Wir als Christen bekommen in diesen Passions- und den kommenden Ostertagen eine weitere Hoffnung dazu, die uns der Maler Erich Klahn in seinem Passionsaltar auf allen drei Tafeln durch die Person Jesus von Nazareth darstellt.

   Über allen drei Darstellungen könnte man den Ausspruch des Pilatus stellen:

   Seht, welch ein Mensch!

   Auf der linken Tafel; Sehet, welch ein Mensch, der den Jüngern den niedrigsten Sklavendienst, das Fußwaschen erweist.

   Auf der Mitteltafel; Sehet, welch ein Mensch, der als Mensch sich an den dürren Zweig der irdischen Hoffnung klammert.

   Und auf der rechten Tafel; Sehet welch ein Mensch. Jesus, der aus einer inneren von Gott gegebenen Macht heraus ein Leiden auf sich nimmt, und damit mir aus jenem Leben die Kraft und die Hoffnung gibt für dieses mein Leben. Er übernimmt meine Hoffnungslosigkeit und mein ganz persönliches Leiden auf dieser Welt.

   Das ist eine Hoffnung, die über die Erfahrung des Jahreskreises von Frühling, Sommer, Herbst und Winter und der politischen Situation hinausgeht.

   Erich Klahn hat für die Magdalenenkirche in Zella-Mehlis auch noch einen Osteraltar gemalt, der diese Hoffnung verstärkt. Schauen Sie sich diesen doch auf meiner WebSite www.pilgernetz.de einmal an. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ecce homo (Pilatus)

des Passionsaltares von E. Klahn in der

St. Magdalenenkirche von Zella-Mehlis

 

Seht doch

Den Mensch

In seiner Pracht

Seht doch

Den Mensch

 

Geöffnet

Steht er hier

Zeigt seine Pracht

Zeigt seinen Stab des Rechts

Gefasst mit spitzen Fingern

 

Zeigt auch

Das Stigma

Des Kreuzes

Das er unschuldig

Auf seine Hand drückt

 

Die Säule Roms

Im Nacken

Gibt er

Den Menschen

Den Mensch

 

Ob er wohl ahnt

Dass der MENSCH

Den Menschen

Zum Heile

Dient?

 

Seht doch

Den Mensch

In seiner Pracht

Seht doch

Den Mensch

 © by hansjoachimkoehler@msn.com 

März 2010

 

 

 

 

 

 

 Ecce homo (Jesus)

 

Seht, welch ein Mensch

In seiner Macht

Seht, welch ein Mensch

 

Beschlossen steht er hier

Ohn alle Gestalt,

bekränzt mit der Krone des Leids

 

Verspottet steht er hier

Mit seinem Stab

Den Stab des Trostes

 

Der Stab, der gekreuzt

Durch die eigenen Hände

Den Menschen den Weg weist

 

DEN WEG

Aus dem HIER und JETZT

In das DORT und DANN

 

Den Stab

Der auch mir DIE KRAFT gibt

Aus JENEM LEBEN für DIESES LEBEN

 

 

Die Kraft

Für Hier und Jetzt

Für Heute und Morgen

 

Seht, welch ein Mensch

In seiner Macht

Seht, welch ein MENSCH

 

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 

März 2010 

    
    

Zella-Mehlis im Januar 2022

 

Liebe Netzpilger,

 

Die Zeit vergeht wie im Fluge, besonders wenn man älter wird.

Nun ist es schon wieder Januar und ich habe im vergangenem Jahr nur wenig auf meine WebSite gestellt.

Dies soll in diesem Jahr wieder anders werden - hab ich mir jedenfalls vorgenommen.

 

Die Jahreslosung für das Jahr 2022 soll uns dabei begleiten.

Sie steht im Johannesevangelium Kapitel 6, Vers 37b:

Jesus sagt: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen!“

 

In dunkler Nacht

 

 

Meditation zu Jesus in Gethsemane von E. Klahn

Passionsaltar der St. Magdalenen Kirche in Zella-Mehlis

 

In dunkler Nacht

Entfernt die Jünger

verschwommen müde

Im Diesseits

 

Im Gebet wachend

Kniet ER hier im Garten

Am Rande des Paradieses

Versunken in seiner Welt

 

Fest sich klammernd

Am dünnen Aste

Der irdischen Hoffnung

Ringt er mit sich und Jenem

 

Bis er sich hingibt

Dem Hoffen der Welt

Die strahlend einfließt

In seine geöffnete Hand

 

Sie wird durchbohrt werden

Im Diesseits des Dunkels

Als Schlüssel

Zur Öffnung des Ewigen

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 

März 2010

 

 

 

  
 

Zella-Mehlis im März 2022

 

Liebe Freunde und Bekannte,

 

der Frühling kommt mit Macht und lässt sich nicht aufhalten. Die Tage sind schon so schön, wir wollen alle schon die Gärten bearbeiten. Der Winter wird uns aber dennoch noch einmal zeigen, dass er nicht kampflos aufgibt. Aber der Frühling siegt und der Sommer kommt gewiss, das ist unsere langjährige Erfahrung.

 

Stimmt diese Erfahrung aber auch in diesen politisch stürmischen Zeiten, da der Krieg ganz in unserer nächsten Nähe in der Ukraine wütet und auch unser Leben inmitten der noch unbewältigten Corona-Pandemie weiter durcheinander-schüttelt?

 

Diese Frage beunruhigt unser gesamtes Leben.  

 

Können wir noch aus dieser Erfahrung eine Hoffnung und eine für unser Leben und diese politische Situation schöpfen?.

 

Der Frühling gibt uns Hoffnung, weil die Tage länger und wärmer werden.

   Wir als Christen bekommen in diesen Passions- und den kommenden Ostertagen eine weitere Hoffnung dazu, die uns der Maler Erich Klahn in seinem Passionsaltar auf allen drei Tafeln durch die Person Jesus von Nazareth darstellt.

 

   Über allen drei Darstellungen könnte man den Ausspruch des Pilatus stellen:

   Seht, welch ein Mensch!

   Auf der linken Tafel; Sehet, welch ein Mensch, der den Jüngern den niedrigsten Sklavendienst, das Fußwaschen erweist.

   Auf der Mitteltafel; Sehet, welch ein Mensch, der als Mensch sich an den dürren Zweig der irdischen Hoffnung klammert.

 

   Und auf der rechten Tafel; Sehet welch ein Mensch. Jesus, der aus einer inneren von Gott gegebenen Macht heraus ein Leiden auf sich nimmt, und damit mir aus jenem Leben die Kraft und die Hoffnung gibt für dieses mein Leben. Er übernimmt meine Hoffnungslosigkeit und mein ganz persönliches Leiden auf dieser Welt.

   Das ist eine Hoffnung, die über die Erfahrung des Jahreskreises von Frühling, Sommer, Herbst und Winter und der politischen Situation hinausgeht.

   Erich Klahn hat für die Magdalenenkirche in Zella-Mehlis auch noch einen Osteraltar gemalt, der diese Hoffnung verstärkt. Schauen Sie sich diesen doch auf meiner WebSite www.pilgernetz.de einmal an.

   Wir wünschen Euch und Ihnen in dieser Passions- und Osterzeit von ganzem Herzen Gottes Segen und seine Bewahrung und Hoffnung aus JENEM LEBEN.

 

Ihre / Eure / Deine

 

 Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R.

  
    
    

 

 

Das Wasser des Heils

 

In zwei Reihen

Stehen SIE

Und staunen

Das tut er?

ER, der Meister,

Erniedrigt sich

Vor ihnen

 

Kniend verrichtet er

Sklavendienst

Wäscht ihnen die Füße

Weist ihnen das HEILIGE

Dass ihre Füße

Nun betreten

In irdischer Bedrängnis

 

So werden sie

Hineingenommen

In das Wasser

Des Heils

Das sie später ausgießen

Als Diener des Einen

In alle Welt.

 

Verstehen sie dies schon ?

 

 

 

 

 

 

  

Ecce homo (Jesus)

 

Seht, welch ein Mensch

In seiner Macht

Seht, welch ein Mensch

 

Beschlossen steht er hier

Ohn alle Gestalt,

bekränzt mit der Krone des Leids

 

Verspottet steht er hier

Mit seinem Stab

Den Stab des Trostes

 

Der Stab, der gekreuzt

Durch die eigenen Hände

Den Menschen den Weg weist

 

DEN WEG

Aus dem HIER und JETZT

In das DORT und DANN

 

Den Stab

Der auch mir DIE KRAFT gibt

Aus JENEM LEBEN für DIESES LEBEN

 

 

Die Kraft

Für Hier und Jetzt

Für Heute und Morgen

 

Seht, welch ein Mensch

In seiner Macht

 

 

 

Ecce homo (Pilatus)

des Passionsaltares von E. Klahn in der

St. Magdalenenkirche von Zella-Mehlis

 

Seht doch

Den Mensch

In seiner Pracht

Seht doch

Den Mensch

 

Geöffnet

Steht er hier

Zeigt seine Pracht

Zeigt seinen Stab des Rechts

Gefasst mit spitzen Fingern

 

Zeigt auch

Das Stigma

Des Kreuzes

Das er unschuldig

Auf seine Hand drückt

 

Die Säule Roms

Im Nacken

Gibt er

Den Menschen

Den Mensch

 

Ob er wohl ahnt

Dass der MENSCH

Den Menschen

Zum Heile

Dient?

 

Seht doch

Den Mensch

In seiner Pracht

Seht doch

Den Mensch

 

 © by hansjoachimkoehler@msn.com März 2010

 

 

 

 

 

 

Kommt und seht

 

Kommt und seht

Hinter die Dinge

 

Kommt und seht

Was kein Auge gesehen hat

 

Kommt und seht

Was kein Ohr gehört hat

 

Kommt und seht

Was Gott bereitet hat

 

Kommt und seht

Was Gott bereitet hat

Denen, die ihn lieben

 

 

 

 

 

 

Kommt und schmeckt

 

Kommt und schmeckt

Was hinter dem Brot

 

Kommt und schmeckt

Was hinter dem Wein

 

Kommt und schmeckt

Was hinter dem Mahl

 

Kommt und schmeckt

Was hinter diesem allem

Steckt

 

Kommt

Sehet und schmecket

Wie freundlich

Der Herr ist                              © by hansjoachimkoehler@msn.com Jan 2022

 

 

 

 

 

Zella-Mehlis im Januar 2022

 

Ich möchte an dieser Stelle auf eine Veranstaltung hinweisen:

 

Am Dienstag den 18. Januar 2022 findet ein Gedenken an sechs hingerichtete Täuferinnen und Täufer aus Zella St. Blasii in Reinhardsbrunn statt. Diese sechs Täuferinnen und Täufer wurden am 18. Januar 1530 in Reinhardsbrunn hingerichtet. Seit 2013 findet jährlich am 18. Januar ein Gedenken an diese Täufer mit ökumenischer Beteiligung statt.

 

 

Reinhardsbrunner Gespräch 2022, Di 18.1.2022

 

Gedenken an sechs hingerichtete Täuferinnen und Täufer

 

 

 

Gottesdienst & Welt – heilig, lebendig, vernünftig?!

 

 

12:00 Uhr: Pilgerweg zur Richtstätte am Igelteich, Klosterpark, Reinhardsbrunn 5, 99894 Friedrichroda

14:00 Uhr: Gedenken an der Stele, Klosterpark, Reinhardsbrunn 5                                  

19:30 Uhr: Zwei Impulse & Gespräch - online über Zoom

 

Zu diesem Meeting können Sie unter untenstehenden Link beitreten:

 

Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/84487284088?pwd=RENYNHdlTXVLRkdvNjlnSFk1ZGFzQT09

Meeting-ID: 844 8728 4088, Kenncode: 922388

  

Ich wünsche Ihnen und uns allen ein gesegnetes neues Jahr 2022

 

Ihr

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i.R.

 

 

Das Mahl des Herrn III.

 

Im Mahl des Herrn
Kommen wir zusammen
Wie er mit Ihnen
Zusammen kam

 

Nun fügt er uns zusammen
Mit Jenen die vor
Und Denen die nach uns
An seinem Mahl teilnehmen

 

 

 

 

 

Ganz nah stehen wir

Verdichtete Meditation zu Apostelgeschichte 6, 1-7

 

 

Ganz nah stehen wir,

ganz nah am tisch des herrn

 

indem wir den tisch ausweiten

in die horizontale,

so wie es der herr tat,

als er den tisch

bereitete den menschen,

die mühselig und beladen waren.

Ganz nah stehen wir,

ganz nah am tisch des herrn

 

so stehen wir bereit

das wort, die hilfe

denen zu geben,

die auf ihn warten;

so wie auch wir warten

auf den tag des herrn

 

 

 

 

 
    
    

 

Zella-Mehlis im Januar 2021

Liebe Netzpilger,

Das neue Jahr ist schon mitten im Gange und wir wissen noch gar nicht richtig, was durch das Coronavirus noch auf uns zukommt. Umso wichtiger ist es die Hoffnung und das Vertrauen in die Zukunft nicht zu verlieren.

Die Jahreslosung stimmt uns darauf ein, dass wir gerade in diesen verunsichernden Tagen die Barmherzigkeit gegenüber Andersdenkenden nicht vergessen.

Wir vertrauen darauf, dass mit den AHA-Regeln und den Impfungen das Virus mit all seinen Mutationen beherrst werden kann.

Ich wünsche uns allen ein gesegnetes neues Jahr 2021

 

Ihr / Euer 

Hans-JOachim Köhler, Oberpfarrer i. R.

 

 

Verlag am Birnbach -

Motiv von Stefanie Bahlinger, Mössingen

Jahreslosung 2021 POSTER, Plakat A3 (verlagambirnbach.de)

 

 

Gott, wenn es dich gibt

 

Gott,

Wenn es dich gibt

Schenke mir

Dein

Erbarmen

 

Und Gott,

Wenn es dich

Außer in mir

Nicht

Geben sollte

 

Schenke mir

Auch

dann

Dein

Erbarmen

 

Damit

Ich es

An andere

Weitergeben

Kann

 

 © by hansjoachimkoehler@msn.com 26.11.2020

 

 

 

Foto: Hans-Joachim Köhler

 

 

Eine unserer Krippen aus einfachen Holzscheiten, die eigentlich für den Kamin zum Verbrennen gedacht waren, hat Brigitte aus dem Holzhaufen gezogen, weil ein verdorrter und verkümmerter Astansatz auf sie wie ein Embryo wirkte. So wurde aus dem Brennholz Maria mit dem Jesuskind im embryonalen Zustand. Natürlich musste in diesem Stil auch ein Josef dazukommen, der sie mit seinem Stab beschützt. So haben wir jetzt eine ganz individuelle Krippe, die uns durch diese Weihnachtszeit ins neue Jahr 2021 begleitet.

Und dann haben wir auch die Jahreslosung für das Jahr 2021 aus dem Lukasevangelium Kapitel 6, Vers 36:

„Jesus Christus spricht: Seid barmherzig,

wie auch euer Vater barmherzig ist!“

Ich habe einmal nachgeschaut was das Wort „barmherzig“ oder „Barmherzigkeit“ eigentlich in der Bibel und in der altdeutschen Sprache aussagt:

In Wikipedia steht darüber: „Barmherzigkeit ist eine Eigenschaft des menschlichen Charakters. Eine barmherzige Person öffnet ihr Herz fremder Not und nimmt sich ihrer mildtätig an.

Barmherzigkeit ist eine der Haupttugenden und wichtigsten Pflichten der monotheistischen Religionen, Judentum, Christentum, Islam, Bahai usw. […]

Im Judentum, Christentum und Islam wird die göttliche Barmherzigkeit (Barmherzigkeit Gottes) als herausragende Eigenschaft Gottes angesehen […]

Barmherzigkeit bezeichnet somit eine existenzielle Betroffenheit im Innersten und ein Tun, das mehr ist als bloßes Gefühl des Mitleidens.“

 

 

 Und nach Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Erbarmen) gibt es in der Bibel auch noch die hebräische Bedeutung. Dort steht:

„Die hebräische Bezeichnung für Erbarmen lautet racham. Rächäm (Plural) bedeutet auch Mutterschoß / Gebärmutter. Die Verwendung des Begriffs rachám wird oft gebraucht um die Beziehung von JHWH zu seinem Bundesvolk, den Israeliten, zu beschreiben. Im Erweis von Mitleid oder Erbarmen, rachám JHWHs den Angehörigen seines Bundesvolkes gegenüber, wird von Jesaja die Metapher einer Frau verwendet, die sich ihrer eigenen Kinder erbarmt, die sie im Mutterleib getragen hatte (Jes 49,15 EU).

In der jüdischen Theologie kennt man auch die beiden Seiten Gottes, die mütterliche erbarmende Seite und die väterliche strafende Seite Gottes. Gott ist auch im Alten Testament nicht nur der strafende Gott wie es oft gesagt wird, sondern auch der mitleidende und erbarmende Gott. Diese Seite von Gottes Erbarmen kommt nun in dieser weihnachtlichen Zeit ganz besonders durch die Geburt Jesu zum Tragen. Von daher ist unsere Krippe, auch wenn wir sie schon ein paar Jahre aufstellen, ein besonderes Zeichen der Barmherzigkeit Gottes gegenüber uns Menschen in dieser Zeit der Verunsicherung durch Corona.

Gott erbarmt sich uns, seiner Menschen und lässt uns wie den Hirten auch die Botschaft der Engel zu kommen:

Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Lukas 2, 10-12

Wir hörten es ja auch im Weihnachtsoratorium Teil III, Nr. 6 in dem Duett:

„Herr, dein Mitleid, dein Erbarmen tröstet uns und macht uns frei.“

 

So begleitet uns nun dieses Kind mit seiner frohmachenden Hoffnung auch in Form der Jahreslosung für das Jahr 2021 durch das ganze Jahr hindurch.

 

   

 

 

 

 

 

Zella-Mehlis, Heilig Abend 2020

 

Liebe Netzpilger,

 

dieser Heilige Abend ist ja eine Herausforderung für uns alle.

Wie sollen wir ihn begehen? Wen können wir treffen? Wer gibt uns Hoffnung?

Dürfen wir einen Gottesdienst halten oder sollen wir hingehen?

So möchte ich auf diesem Wege Euch und Ihnen meine Adaption der Weihnachtsgeschichte weitergeben.

Ich wünsche Ihnen trotz der Corona-Verunsicherung gesegnete Christtage und kommen Sie gut in das Neue Jahr 2021 schauen Sie auch einmal auf diesen Link mit vorjährigen Weihnachtsmeditationen.

 

Ihr

 

Hans-Joachim Köhler, Opfr. i.R.

 

 Es begab sich aber zu der Zeit im Jahr 2020

 

Es begab sich aber zu der Zeit

Da Corona die Zeit

Und den Weltkreis beherrschte

Da alle Herbergen geschlossen waren

Und die Menschen Abstand hielten

Um sich nicht anstecken zu lassen

 

Da machte sich auf

Auch Josef aus Galiläa

Aus der Stadt Nazareth

In das jüdische Land

Zur Stadt Davids

Die da heißt Bethlehem

 

Auf dass er sich schützen ließe

Mit Maria seinem vertrauten Weibe

Die war schwanger

 

Und als sie daselbst waren

Kam die Zeit

Dass sie gebären sollte

 

Und sie gebar ihren ersten Sohn

Und wickelte ihn in Windeln

Und legte ihn in eine Krippe

Aus Furcht vor einer Ansteckung

 

Aber der Herr sah weiter

Über diese Zeit der Furcht hinaus

Er schickte seinen Engel

Zu den Hirten bei den Herden

 

Der sprach:

 

Fürchtet euch nicht!

Siehe ich verkündige euch

Eine große Freude

Die allem Volk widerfahren wird

Denn euch ist heute der Retter geboren

Der Herr über alle Verunsicherung

 

Er wird euch

Trost und Hoffnung geben

Auch in der Vereinsamung

Durch eure Furcht hindurch

In der geweihten Nacht

Euch auf seine Hoffnung zu besinnen

 

In der Zeit,

Da es sonst keine Besinnung

Vor lauter Vorbereitung

Der Vorbereitung gab

 

Eine Hoffnung

Die schon vor seiner Geburt

Durch die Alten geweissagt wurde:

Euch ist ein Kind geboren

Er heißt Wunder-Rat,

Ewig-Vater, Friede-Fürst

 

Gehet hin, eilt

Haltet Abstand und Hygieneregeln

Aber lasst euch die Freude

Am Herrn nicht nehmen

Besinnt euch

Auf eure Besinnung

 

Lasst euch anstecken

Zu seiner Hoffnung

Lasst euch anstecken

Zu seinem Frieden

Lasst euch anstecken

Zu seiner Zukunft

 

Sucht Möglichkeiten der Begegnung

Die dem Virus keine Chance gibt

Aber lasst die Einsamen

Nicht weiter vereinsamen

Stärkt weiter alle

Die unter Existenzängsten leiden

 

Denn dazu ist heute

der Heiland geboren

Welcher ist Christus

Der Herr in der Stadt Davids

Nehmt diese Hoffnung als Zeichen

Für die Zukunft dieser Welt

 

Bereitet euch vor auf die Zeit

Die über allen Zeiten

Und Verunsicherungen steht

 

Seht nicht auf dass

Was nicht sein kann

Sondern auf dass,

Was für euch möglich ist

 

Fürchtet euch nicht!

Siehe ich verkündige euch

eine große Freude

die allem Volk widerfahren wird

denn euch ist heute der Retter geboren

der Herr über alle Verunsicherung

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 23.12.2020

 

 

Zella-Mehlis am 31. Oktober 2020 

 

Frage-Zeichen

 

Im transzendenten Blau

bei Chagall

schweben Engel

als Boten

zwischen

DIESEM und JENEM

 

Wird DIESER

das JENE

annehmen

 das von IHM

ausgeht

 

?

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 31.10.2020

 


 

 

 

Liebe Netzpilger,

 

gestern konnte ich noch im Kunsthaus in Apolda die sehr schöne Ausstellung

 

Marc Chagall. Von Wittebsk nach Paris anschauen.

 

Im Kunsthaus Apoda Avantgarde waren sehr schöne Exponate zu sehen, wie sie hier in Deutschland nur sehr selten in dieser Qualität zu finden sind.

 

Die Ausstellungsgestalter Dr. Andrea Fromm und Tom Beege haben sich mit der Auswahl sehr große Mühe gegeben und wieder eine gehaltvolle Ausstellung präsentiert.

 

Leider wird diese Ausstellung nur noch bis zum 13. Dezember 2020 zu sehen sein und im November durch den Anstieg der Coronazahlen geschlossen bleiben.

 

Falls die Ausstellung im Dezember wieder geöffnet wird, emphielt sich der Besuch in diesen Tagen sehr.

 

Im Ausstellungsflyer steht:

"Die Ausstellung Marc Chagall. Von Wittebsk nach Paris widmet sich Chagalls druckgrafischem Spätwerk und präsentiert ca. 70 Grafiken aus den Jahren 1952 bis 1985. Dabei werden insbesondere sein großes Motivrepertoire und dessen Ursprung in der chassidisch-jüdischen Kultur herausgestellt, aber auch seine tiefe Verbundenheit mit Paris sowie sein Selbstbild als Künstler. Als Leihgeber begleitet das Kunstmuseum Pablo Picasso Münster die Ausstellung mit zahlreichen Unikaten und seltenen Zustands- und Probedrucken."

 

Wer über Marc Chagalls Engeldarstellungen Weiteres wissen möchte, kann auf dieser WebSite

meine Arbeit

 

Die Darstllung der Engel in den Bildern von Marc Chagall

 

nachlesen.

 

 

Ich wünsche Ihnen und Euch allen trotz Corona eine gesegnete und gesunde Herbstzeit

 

Ihr / Euer

 

Hans-Joachim kÖhler, Oberpfarrer i.R.

 

 

 

 

Zella-Mehlis im September 2020

 

Liebe Netzpilger, liebe Grenzwanderer von Zella-Mehlis und Suhl

 

wir waren ja am Sonnabend, den 19. September auf der Wanderung von der Zellaer oder seit 1962 Suhler Struth zur Regenberghütte zusammen und haben diesen Teil der Grenze zusammen abgelaufen.

Da die Flyer nicht reichten, möchte ich Ihnen noch von dieser WebSite aus die Informationen zu den Grenzsteinen zukommen lassen.

 

Die Grenze des Amtes Schwarzwald

nach den vorhandenen Landesgrenzsteinen

aufgenommen mit GPS und MagicMaps

Hans-Joachim Köhler2010

Mitglied im Förderverein Stadtarchiv Zella-Mehlis e.V.

www.pilgernetz.de

Zur Grenzwanderung am 19. Sept. 2020

 

Der FO Dörnbach oder Dörrenbach ist ein FO von Zella-Mehlis südöstl. des Böhmerbergs und nordwestl. der Zellaer seit 1962 Suhler Struth mit den Abt. 95-97. Er hatte 1931 eine Fläche von 69,35 ha.

 

1642 wird in der Beschreibung des Amtes Schwarzwald der Dörnbach so beschrieben:[1] (Nr.14.) Der große Behmenbergk und Dürbach fehet am Reinbergk ahn stoßet uf die Strudt da die neüe Büchsenschmidten gestanden uf der Rechtenhandt ahn den Vierherrn Brunn die gabell undt Sühler dürrenbach so alles Hennebergisch uff der Linckenhandt ahn dem Johnheintzen.



[1] Beschreibung Amt Schwarzwald ThStA Gotha a.a.O. OO II, 17 a,  S. 54 ff.

 

 

Karte:

 

 

 

 

 

Der FO Böhmerberg ist ein Forstort von Zella-Mehlis südöstlich des Regenbergs und nordwestlich des Dörnbachs mit den Abteilungen 90 - 94. Er hat 1931 eine Fläche von 102,10 ha und unterteilt sich in die Fluren Großer (93 a-h) und Kleiner Böhmerberg (91 c).

 

1642 wird in der Beschreibung des Amtes Schwarzwald der Böhmerberg so beschrieben:[1] Der Kelberzahl Reinbergk, Bierbach oder Kleine Behmennbergk fahen unten im Benßheüsergrundt ahn stoßen oben am großen Behmenbergk uf der Rechtenhandt an das Heydenthal undt Saupfützen uf der Lincken an das Zellerfeld im Bierbach,

 

 

Karte:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der FO Regenberg wurde 1658 und weiter folgend wurde in den Akten des Amtes Schwarzwald auch „Rainberg“ genannt. Er ist ein alter Grenzberg zwischen den Fürstentümern Sachsen-Gotha und Henneberg. Der FO Regenberg mit seinen Abteilungen Nr. 87-89 und 78,86 ha liegt im Südwesten der Fluren von Zella und Mehlis.   

 

1642 wird in der Beschreibung des Amtes Schwarzwald der Dörnbach so beschrieben:[1] (Nr.14.) Der große Behmenbergk und Dürbach fehet am Reinbergk ahn stoßet uf die Strudt da die neüe Büchsenschmidten gestanden uf der Rechtenhandt ahn den Vierherrn Brunn die gabell undt Sühler dürrenbach so alles Hennebergisch uff der Linckenhandt ahn dem Johnheintzen.

 

 

Karte:

 

 


[1] Beschreibung Amt Schwarzwald ThStA Gotha a.a.O. OO II, 17 a,  S. 54 ff.

 

 

Schauen Sie doch auch auf dieser WebSite unter Flurnamen weitere

Flurnamen des Forstes Zella-Mehlis an.

 

 

 

Ich wünsche Ihnen noch schöne Herbsttage

 

Ihr

 

Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i.R.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zella-Mehlis in der Pfingstwoche,

 

Liebe Netzpilger,

 

der Geist Gottes hat uns wieder ein Jahr mit seinem Heiligen Geist beschenkt.

Er wird uns auch in dieser Corona-Zeit mit seinem Geist begeistern. Das hat er uns zugesagt.

 

Geistesgegenwart,

hier und jetzt

immer und ewig

Geistes gewärtig.

 

Gegen alle Vernunft

Gegenwart des Geistes.

 

Geistesgegenwart

 

 

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com

 

 

Das hat er uns zugesagt und daran wird er sich halten.

Ich wünsche uns allen gesegnete Pfingsttage.

 

 

Euer 

 

Hans-Joachim Köhler, Opfr. i.R.

 

 

Zella-Mehlis am Ostertag 2020


Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!

 

Mit diesem alten Ostergruß grüße ich Sie und Euch recht herzlich und wünsche uns allen, dass wir diese Ostertage mit der Corona-Krise gut überstehen und darüber diese frohe Botschaft der Hoffnung selbst erfahren und weitergeben können.

 

Als Ostergruß möchte ich Ihnen ein Altargemälde von Erich Klahn aus der Mehliser Magdalenenkirche ans Herz legen.

 

Ich wünschen Ihnen und Euch 

gesegnete Ostertage

 

Ihr Euer 

 

Hans-Joachim Köhler

 

 

 

 Mittelteil des Osteraltares von Erich Klahn aus der Magdalenenkirche in Zella-Mehlis, 1953

 

 

 

Auferstanden

 

Aus den tiefsten Tiefen

 

Der Unmenschlichkeit

 

 

 

Schreitet er

 

Das Kreuz deutend

 

Auf mich zu

 

 

 

Abwerfend

 

Die Hülle

 

Der Vergänglichkeit

 

 

 

Die Menschen

 

Mit Blindheit schlagend

 

Die nicht sehen wollen

 

 

 

Setzend der Dunkelheit

 

Der Menschen

 

Ein Lichtzeichen

 

 

 

 

 

Schauend

 

In seine

 

Ewigkeit

 

 

 

Rufend

 

Die Menschen

 

Die ihn anschauen

 

 

 

Kommt her zu mir alle

 

Die ihr mühselig

 

Und beladen seid

 

        

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

Zella-Mehlis, im März 2020

 

Liebe Pilgernetzwerker,

 

wir alle sind in diesen Tagen von dem Corona-Virus getroffen worden - ob wir nun in der selbstgewählten Quarantäne leben, oder ob wir von ihm schon infiziert sind.

Unser Leben hat sich durch ihn schon sehr verändert.

Und diese Verändeerung trifft die Menschen auf der ganzen Welt.

 

Wir fragen uns auch, was wird noch kommen?

Wir fragen auch: 

 

 

Wie kann Gott das zulassen?

 

Weil ich darüber eine Anfrage hatte, habe ich mir darüber einmal ein paar Gedanken gemacht.

 

Ich wünsche Ihnen und Euch in dieser nun auch unfreiwilligen Fasten- und der Passionszeit

Gottes Segen und seine Bewahrung

 

Ihr/Euer Hans-Joachim Köhler,  Oberpfarrer i.R.

 

 

 

Wie kann Gott das zulassen?

 

Diese Frage wird in Krisensituationen oft gestellt,

 

ob dies nun eine ganz persönliche Lebenskrise oder nun auch eine ganze Welt umspannende Krise wie die, mit der neuen Lungenkrankheit Covid-19 ist.

 

Diese Frage ist nun auch mir gestellt worden, und ich soll eine schnelle und einfache Erklärung geben.

 

Kann ich das?

 

Ich stelle mir als Pfarrer und glaubender Mensch natürlich auch die Frage:

 

Wie kann Gott dies zulassen, dass so viele Menschen daran erkranken und auch sterben?

 

Ich bin ein Mensch, wie jeder andre Mensch auch.

 

Ich gerate wie jeder andere Mensch auch in Krisensituationen und kann manchmal die eigenen Anfragen nicht leicht und schnell beantworten.

 

Manchmal brauche ich erst eine gewisse Zeit, um darüber nachzudenken, zu meditieren und zu beten.

 

Erst einmal will ich diese Frage für mich beantworten. Vielleicht kann dann ja auch ein anderer Leser diese Antwort übernehmen und Kraft daraus finden.

 

Die erste Feststellung ist ganz einfach: Ich bin ein Mensch!

 

Als Mensch lebe nicht im ewigen Paradies, in dem es nach der Offenbarung des Johannes keine Krankheit, kein Leid und Geschrei gibt, sondern ich lebe in dieser Welt mit all ihren Freuden, schönen Erlebnissen und Ereignissen, aber auch mit ihren Unzulänglichkeiten, ihren Krankheiten und dem Sterben.

 

Als Mensch bin ich vielen Krisen und Veränderungen unterworfen.

 

Da gibt es zwei besonders große Krisen in meinem Leben – die Krise der Geburt und die Krise des Sterbens. Davon bin ich nicht ausgenommen, sonst würde ich ja nicht leben.

 

Aber zwischen diesen beiden Lebenskrisen stehen natürlich noch viele andere Krisen, die nötig sind, damit wir unser Leben und unsere Lebenssituation ändern können.

 

Ich stelle mir einmal vor, es würde keine Krise und keine Veränderung meiner Lebenssituation geben. Dann würde ich auf dem Stand des eben geborenen Lebens als Baby stehen bleiben. Ich würde nicht lernen auf den eigenen Beinen zu stehen, über das schützende Laufgitter zu klettern, den eben frisch eroberten Lebensraum des Wohnzimmers zu verlassen, die Gefahr des Klettergerüstes auf dem Spielplatz einzuschätzen, neue Freunde oder Freundinnen kennenzulernen – auch auf die Gefahr hin, dass sie mich enttäuschen oder mich selbst infrage stellen. Ich würde dann nicht in die Schule gehen und mein Leben in die eigene Hand nehmen.   

 

Nun könnte ich noch viele Krisenzeiten bis zum Lebensende aufführen,

die eine Veränderung und Neuordnung meines Lebens durch Krisenzeiten führen. Ich kann mir da noch viele Möglichkeiten vorstellen.

 

Es gibt durch Menschen verschuldete Krisen,

aber auch durch die Natur hervorgerufene nur schwer beeinflussbare Krisen wie die Corona-Krise, die wir jetzt erleben.

 

Die zweite Feststellung scheint auch recht einfach zu sein:

Ich bin ein Mensch, der fragt!

 

Jede Krise verunsichert mich und stellt meine einmal gefundene Sicherheit in Frage.

 

Ich gebe diese Infragestellung weiter an mich.

Bin ich an meiner Lebenssituation schuldig?

Hätte ich andere Entscheidungen treffen müssen?

Kann ich mein weiteres Leben alleine gestalten?

 

Ich gebe diese Infragestellung weiter an die anderen Menschen.

Was wäre, wenn meine Eltern mich anders erzogen hätten?

Was wäre, wenn mein Arzt eine andere Diagnose gestellt hätte?

Was wäre, wenn meine Partner anders reagiert hätten?

 

Ich gebe diese Infragestellung weiter an Gott.

Warum hast du, Gott, diese Krankheit zugelassen?

Warum muss ich den Verlust meines Kindes oder Partners erfahren?

Oder gar:

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?

 

Dies ist übrigens schon eine ganz alte Frage der Menschheit,

sie wird schon im Psalm 22, Vers 2 gebetet

und Jesus nimmt dieses Gebet an seinem Kreuz auf.

 

Ich bin der Meinung, dass ich diese Fragen an mich selbst, an die anderen Menschen und an Gott stellen darf.

 

Ich blicke damit aus meiner eigenen mich einengenden Not heraus und suche Antworten und Lösungsmöglichkeiten, die außer mir existieren und mir Hilfe und Orientierung für das kommende Leben geben.

 

Wenn ich diese Fragen stelle, verbinde ich sie wie der Psalmbeter und Jesus auch mit Gebeten und gebe sie an Gott weiter.

 

So ist die dritte Feststellung, dass ich Krisen mit ihren Veränderungen, so schwer sie mir auch fallen, in meinem Leben brauche, um mich auf eine neue Lebenssituation einzustellen.

 

Durch die Infragestellung in der Not bleibe ich nicht allein. Dies spüre ich ganz besonders auch in diesen Tagen, da viele Menschen Kontakt mit ungewöhnlichen Hilfsmitteln auch zu mir suchen, da ich ja nicht körperlich in Kontakt mit ihnen kommen soll.

 

Ich bekomme so eine Kraftquelle, die von außerhalb meiner selbst, mir Kraft und Zuversicht für die neue Lebenssituation gibt.

 

Für mich sind der Glaube und die Geborgenheit an Gott solch eine Kraftquelle.

 

Ich  weiß, ich komme als Mensch und Christ auch immer wieder bis zu meiner letzten Stunde in solche Krisensituationen und stelle mich den eigenen Verunsicherungen und Fragen.

 

Durch meinen Glauben vertraue ich meine jeweilige Lebenssituation, ob sie nun eine Krisenzeit oder eine Zeit der Besinnung und der Freude ist, dem Herrn an, der außerhalb meines Verständnishorizontes mir Kraft gibt.

 

Diese Corona-Krise ist nun auch eine Herausforderung für die Wissenschaftler und Politiker den Blick auf diese unsere Welt neu zu sehen und in dieser Krisenzeit nicht nur das Wohlergehen der Menschen in unserem eigenen Land zu sehen, sondern auch das der Menschen in den anderen Ländern. Ich erfahre durch diese Krise, wie sehr diese meine Welt miteinander vernetzt ist und das ich, wenn Menschen in einem anderen Land leiden, auch darunter leide.

 

Wir alle sollen und dürfen einander helfen, damit die Corona-Krise so wenig wie möglich Schaden anrichtet. Wie die Eltern z. B. einem kleinem Kind helfen bei der Krise des Kleinkindes über das Geländer des Laufgitters zu kommen, in dem sie ihm zeigen, wie es auf der anderen Seite sicher herunter kommt, so können auch wir in dieser Krise Hilfestellung leisten und sie auch annehmen, um die Corona-Krise zu bewältigen. Ich bekomme durch diese Krise eine neue Sicht auf diese unsere stark vernetzte Welt. Vielleicht ist dies die neue Erkenntnis, die ich durch diese Krise bekomme.

 

Ich als glaubender Christ finde in dieser Zeit vor dem Karfreitag und dem Ostergeschehen auch so einen Krisenmodus vor, den Jesus Christus für mich am Kreuz überwindet und mir damit eine neue andere Hoffnung auf diese meine  Zeit und die seiner Zeit ohne Krankheit, ohne Leid und ohne Geschrei, wie es in der Offenbarung bei Johannes steht, schenkt. Das gibt mir eine andere Hoffnung zur Überwindung dieser Krise in meiner Zeit.

 

Konnte Ich diese Frage nach dem Warum für mich beantworten? Ich bleibe weiter ein Fragender. Ich hoffe darauf, dass die vielen Menschen, die jetzt in dieser Krisensituation das gesellschaftliche Leben im Krisenmodus aufrecht erhalten, ob dies nun in den Krankenhäusern, in den Verkaufseinrichtungen, in den Behörden, aber auch in den kreativen nachbarschaftlichen Hilfen geschieht, einen neuen Zusammenhalt zwischen den Menschen bewirkt.

 

Das gibt mir Trost und Vertrauen für die Zukunft nach der Corona-Krise. Fängt diese Zukunft schon am Ostersonntag an, oder kommt sie erst später? Diese Frage nach der Zeit der Auflösung der Quaranäne lässt sich noch nicht beantworten, aber sie wird kommen. Das ist auch meine Hoffnung!

 

Vielleicht können Sie ja auch in diesen Zeilen eine Antwort für sich und ihre Lebenssituation sehen. Vielleicht finden sie darin ja auch ihr Vertrauen an das Leben in der Zukunft in dieser unserer und an das Leben der anderen, seiner Welt.

 

Das wünsche ich Ihnen in diesen Zeiten

 

Ihr/Euer/Dein Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R.

 

 

   

Warum

 

Warum

Frage ich

Warum, Gott

Warum geschieht dies alles?

 

Warum?

 

Weil ihr nicht

Im Paradies lebt

Auch wenn ihr versucht

Euer Leben paradiesisch zu gestalten

 

Warum,

Frage ich Dich, Gott?

 

Weil ICH mir

Mein Paradies

So vorstelle

Wie ICH es mir vorstelle

 

Warum, frage ich

Dich, Gott und Jesus als Mensch

 

Weil DU dir

Dein Paradies

So vorstellst

Wie DU es möchtest

 

Warum stelle ich mir

Das Paradies

Nicht so vor

Wie Du, Gott, dies möchtest?

 

Warum?

 

Das frage ich

 

DICH, MENSCH!

 

hansjoachimkoehler@msn.com 27.03.2020

 

 

 

 

Visitenkartentext

 

Wer bin ich?

 

Wer ich bin?

 

Wenn ich

das wüsste!                  

 

 

Andere wissen (vielleicht)

wer ich bin!     

 

 

Ich weiß:      

 

Wer ich nicht bin!

 

 

Weiß ich das wirklich?

 

 

In jedem Fall weiß ich:    

 

 

 

Ich bin!                

 

 

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com

 

 

 

 

 

 

Was wäre wenn

 

Was wäre wenn

 

Ein Embryo im Mutterleib

 

Denken könnte?

 

 

 

Es würde sich wohlfühlen

 

Und denken:

 

Gibt es einen schöneren Platz

 

In meinem Leben?

 

 

 

Oder auch: Kann es

 

Ein anderes Leben geben?

 

Das kann ich mir

 

Nicht vorstellen!

 

 

 

Aber dann

 

Kommt der Tag,

 

Der Tag

 

Des neuen Lebens

 

 

 

Ist es ein Tag

 

Der Traurigkeit?

 

Es ist ein Tag

 

Der Ungewissheit!

 

 

 

Und ist doch nötig

 

Um ein neues,

 

Anderes Leben

 

Zu ER-LEBEN

 

© by hansjoachimkoehler@msn.com 27.03.2018

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Schritt

 

 

 

Du stehst!

 

 

 

Das erste Mal

 

Hast du dich hochgezogen,

 

Wagst einen ersten Schritt.

 

Und fällst.

 

Und gibst nicht auf.

 

Du ziehst dich hoch,

 

Und stehst!

 

Wagst

 

Deinen Schritt!

 

Und einen mehr.

 

Und fällst,

 

Und gibst nicht auf.

 

Lässt an die Hand dich nehmen,

 

Und gehst nun Schritt für Schritt,

 

Von meiner Hand begleitet.

 

 

 

Und dann auch ohne mich.

 

 

 

Wenn dann du fällst,

 

Und gibst nicht auf,

 

Und wagst den nächsten Schritt.

 

So wirst du geh´n -

 

Und steh´n

 

In deinem Leben.

 

 

 

Und ich geh mit!

 

 

 

Bis du

 

Mich führst,

 

Dann,

 

Schritt

 

Um

 

Schritt.

 

Allen Kindern und Enkeln

© by hansjoachimkoehler@msn.com 03.05.2005

 

    
    
    

 

Weiter
Hans-Joachim Köhler, Oberpfarrer i. R. | hansjoachimkoehler@msn.com