Beschreibung: Altenburg, östlichste Thüringer Klosterpfadstation, wird in einer Urkunde Otto II. das erste Mal erwähnt. Vermutlich ist der Schlossberg aber schon seit karolingischer Zeit befestigt. | 1132 | wird eine Königspfalz genannt. | | | 1172 | in Gegenwart von Kaiser Friedrich I. Barbarossa wird das sogenannte Bergkloster (Augustinerchorherrenstift) geweiht | | | 1180 | Kaiser Friedrich. übertrug in Altenburg das Herzogtum Bayern dem Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach. | | | 1205 | wird Altenburg erstmals "Stadt" genannt. | | | 1455 | Ritter Kunz von Kaufungen raubt aus dem Altenburger Schloss die Prinzen Ernst und Albrecht. | | | 1485 | Am 17. Juni teilt sich der Herrschaftsbereich in ernestinische und albertinische Linie. | |
An der Stelle der heutigen Brüderkirche ist in der 2. Hälfte des 13. Jahrhundert ein Franziskanerkloster gegründet worden. Die Minderen Brüder waren bis 1529 hier tätig. 1627-75 wurde die Kirche Grablage der älteren Linie des Sachsen-Altenburgischen Fürstenhauses. Wegen Baufälligkeit 1901 abgetragen, wurde von 1902-1905 ein Zentralbau mit spätromanischen und frühgotischen Bauformen geschaffen. Die Ausmalung geschah unter freier Verwendung von mittelalterlichen und Jugendstilornamenten. Eine umfassende Nutzung der Gebäude wird von der Kirchgemeinde angestrebt: |